Sichere Häfen weiterhin im Trend aufgrund des fortwährenden Handelskrieges


Die Sorge, dass der Handelskonflikt zwischen den USA und China erneut eskalieren könnte, treibt Anleger weiterhin zu den sicheren Währungen wie dem Yen. Trader sind nun gespannt, was die aktuelle Gesprächsrunde ergeben wird.

Die Spannung steigt mit der Hoffnung, dass eine Einigung erzielt werden kann, um weitere US-Zollerhöhungen zu verhindern, doch die Zeichen stehen eher auf Sturm.

US-Präsident Trump hat Anlegern absolut keinen Grund zur Hoffnung gegeben. Am Mittwoch sagte er noch, China habe „das Abkommen gebrochen, das in Gesprächen mit den Vereinigten Staaten erzielt worden sei“, und gelobte, die Anhebung von Zöllen oder die Einführung neuer Zölle durchzuführen, es sei denn, Peking „höre auf, gegen die Interessen unserer Arbeiter zu handeln“.

Er unterstrich seine Haltung mit der Einführung von Sonderzöllen auf Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar. Die Sonderzölle, die am Donnerstag offiziell im Bundesregister veröffentlicht wurden, gelten ab Freitag. Es gab eine Erhöhung von 10 auf 25 %.

Die derzeitigen Verlierer sind Währungen wie der australische Dollar und der chinesische Yuan.

Kryptomärkte erreichen ein neues Hoch

Bei den Kryptomärkten gibt es erneut bedeutende Anstiege zu verzeichnen, allen voran der Bitcoin.

Bitcoin hat ein neues Jahreshoch von knapp 6.300 US-Dollar erzielt und eilt den anderen Kryptowährungen zum Teil weit voraus, während es den doppelten Preis verzeichnet, auf den es während des Bärenmarktes im Dezember 2018 gefallen war.

Die Kryptokritiker und -gegner bleiben derweil nicht stumm. So hat z.B. der US-Kongressabgeordnete Brad Sherman erneut ein Verbot von digitalen Assets gefordert. Und dies ist nicht das erste Mal in dieser Woche, dass jemand ein Verbot von digitalen Assets fordert. Die Frage tut sich auf, ob solchen Forderungen die Angst zugrunde liegt, die digitalen Währungen, hauptsächlich die Peer-to-Peer-Coins, könnten in der Zukunft ungeahnte Macht bekommen.

Bei der Salt-Conference in New York äußerte sich laut Telegraph auch der bekannte Ökonom und Kryptokritiker Nouriel Roubini erneut zu Bitcoin und anderen Währungen und sagte, die Kryptowährungen seien die größte aller Spekulationsblasen. Auch dürfe es nicht Kryptowährung genannt werden, denn „um eine Währung zu sein, muss man eine Rechnungseinheit sein, wertvoll und ein skalierbares Zahlungsmittel.“

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