Andauernde Sorge um Handelsspannungen zwischen China und den USA belastet die Märkte


An den Devisenmärkten dauert die Sorge um die Handelsspannungen zwischen den USA und China weiterhin an. Erneut wird ein Eskalieren der Gespräche befürchtet, und Investoren wenden sich somit den sicheren Häfen zu. Dazu gehört unter anderem der Yen, dem erneut das Interesse der Investoren gehört.

Diese Woche wird erwartet, dass die USA die Zölle für chinesische Waren anheben werden.

Zwar kommt der Schritt, den die USA diese Woche bestätigt haben, ein wenig überraschend, da man nach dem nunmehr 10 Monate andauernden Handelskrieg endlich auf ein Einlenken gehofft hatte,  doch zunächst sieht es wieder nicht danach aus.

Weitere Spannungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt sorgen daher dafür, dass Investoren weiterhin kleine Brötchen backen.

„Es ist zwingend erforderlich, dass die Handelsspannungen auf eine für alle Seiten zufriedenstellende Weise gelöst werden, da eindeutig Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China eine Bedrohung für die Weltwirtschaft darstellen“, sagte Christine Lagarde, Geschäftsführerin des Internationalen Währungsfonds in Paris am Rande eines Treffens mit der EU.

Der Sterling fällt – Revolte gegen Premierministerin May ist möglich

In Großbritannien zieht sich derweil der Streit zwischen der oppositionellen Labour Partei und den regierenden Konservativen weiterhin in die Länge. Es wird nun nicht mehr erwartet, dass es vor den Wahlen zum Europäischen Parlament am 23. Mai zu einer Einigung kommt, und somit muss Großbritannien an den Wahlen teilnehmen.

Die BBC berichtete, dass May aufgefordert wurde, einen Rückzugstermin festzulegen. May soll sich mit Graham Brady treffen, dem Vorsitzenden eines einflussreichen Ausschusses, der Parlamentsabgeordnete aus ihrer konservativen Partei vertritt, wo unter anderem dies besprochen wird. Laut der BBC zeigen neueste Berichte, dass eine Revolte gegen May stattfinden könnte.

Der Sterling reagiert entsprechend und ist am Montag wieder um ein halbes Prozent gesunken, Tendenz fallend. Marc-Andre Fongern von MAF Global Forex erklärte, dass die Abgeordneten mit den parteiübergreifenden Gesprächen wahrscheinlich nicht zufrieden seien. Das Pfund werde mitgerissen, da zusätzliche Unsicherheiten den Markt belasten.

In der Türkei wurden die Kommunalwahlen von den Wahlbehörden für nichtig erklärt. Die türkische Lira steht unter Druck, während in Istanbul Proteste gegen die amtierende Regierung stattfinden.

Join the Discussion

Your email address will not be published. Required fields are marked *

arrow