Dollar fällt tiefer, als die Eurozone den deutschen Auftragseingang abschüttelt


Der Dollar ist am frühen Handelstag in Europa am Donnerstag etwas schwächer gestartet, da der Euro von den enttäuschenden Auftragseingängen in Deutschland nicht geschwächt wurde, was eine schnelle Wende in der größten Volkswirtschaft der Eurozone erwarten lässt.

Der Auftragseingang an deutsche Hersteller ging im Februar um 4,2% zurück, der größte monatliche Rückgang seit zwei Jahren, wobei der stärkste Rückgang auf den Auslandsmärkten außerhalb der Eurozone verzeichnet wurde. Der Auftragseingang sank laut Reuters ebenfalls um 8,4%. Die Anzeichen deuten darauf hin, dass sich die Situation auch im März nicht wesentlich verbessert hat, da der Einkaufsmanagerindex von IHS Markit für das verarbeitende Gewerbe des Landes im März auf ein Siebenjahrestief gefallen ist.

Die Nachricht, dass Präsident Donald Trump später am Donnerstag auf Chinas führenden Verhandlungsführer Liu He treffen wird, hatte auf den Devisenmarkt kaum Auswirkungen. Man wartet auf ein endgültiges Abkommen, bevor Schlussfolgerungen gezogen werden. Das Treffen wurde als Zeichen dafür gewertet, dass die Gespräche in der Schlussphase stehen, aber das Wall Street Journal berichtete, dass das Beharren der USA auf die Aufrechterhaltung einiger Zölle für chinesische Waren nach wie vor ein wesentlicher Hemmpunkt sei.

Das Pfund stieg über Nacht an, nachdem der Gesetzgeber mit einer Stimmenmehrheit einen No-Deal-Brexit blockierte. Dies bleibt jedoch das Standardergebnis, wenn nicht die 27 Mitgliedstaaten der EU einstimmig der Verlängerung der neuen Frist am 12. April zustimmen oder das Parlament seine formelle Entscheidung, die EU zu verlassen, widerruft – eine Option, die keine der beiden großen Parteien wünscht.

Später am Donnerstag wird die Europäische Zentralbank das Protokoll ihrer letzten politischen Sitzung veröffentlichen und möglicherweise weitere Hinweise auf die Wahrscheinlichkeit weiterer Maßnahmen zur Unterstützung der schwankenden Wirtschaft geben.

Down Under gewinnt der AUD mit der Hoffnung auf eine Beendigung des Handelskrieges

In der Hoffnung, dass der Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China bald durch ein Abkommen zwischen den beiden Nationen beendet werden könnte, stieg der Australische Dollar während des Handels am Mittwoch. Berichte, dass in den Gesprächen einige positive Maßnahmen stattgefunden haben, haben dazu beigetragen, die Währungen der Antipoden wie den Aussie-Dollar, den Kiwi-Dollar und den China-Yuan zu unterstützen.

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