Positive Unternehmensumfrage-Ergebnisse sorgen für Anstieg des Euro


Der Euro stieg am Montag an, nachdem eine Umfrage zur Zuversicht der Unternehmen unerwartet positive Ergebnisse hervorbrachte und somit einige der Sorgen des Wirtschaftswachstums abgeschwächt hatte. Dies berichtete Kitco.

Die Weltmärkte wurden am Freitag durch die Befürchtung einer wirtschaftlichen Rezession, die durch die Umkehrung der US-Anleiherenditenkurve ausgelöst wurde, erschüttert. Die Nachfrage nach rentablen, wachstumsabhängigen Vermögenswerten flaute ab, und die Anleger wurden zu „sicheren“ Zielen wie dem japanischen Yen und Gold getrieben.

Die Stimmung änderte sich jedoch zum Besseren, nachdem das deutsche IFO-Institut einen Anstieg des Geschäftsklimaindex auf 99,6 von 98,8 im Vormonat bekanntgegeben hatte. Dies übertraf eine Konsensprognose für einen Wert von 98,5.

Als die deutschen 10-jährigen Renditen wieder in den positiven Bereich stiegen und auch die europäischen Aktien wieder anstiegen, profitierte auch die einheitliche Währung und stieg um 0,2 Prozent auf ein Session-Hoch von 1,13230 US-Dollar. Dieser Anstieg war vermutlich begründet durch die PMI-Daten für die Erzeugung, nachdem die Kurve früher am Tag leicht gefallen war und am Freitag nach einem düsteren Kurs stark gefallen war.

Gegenüber dem Yen stieg die einheitliche Währung um 0,46 Prozent auf 124,81, nachdem sie zuvor auf 123,90 gefallen war.

„Ende letzter Woche hatten wir eine Situation, in der die Angst vor einer globalen Rezession extrem hoch war. Der IFO ist eine gute Gelegenheit, einen Realitäts-Check durchzuführen“, sagte der Commerzbank-Stratege Ulrich Leuchtmann. Eine Rezession sei auf kurze Sicht in der Eurozone oder in den Vereinigten Staaten unwahrscheinlich.

„Ich würde nicht sagen, dass die Tendenz zu sicheren Vermögenswerten vorbei ist. Der Ton der allgemeinen Risikobereitschaft wird sich eine Weile durchsetzen, aber nicht in demselben Maße (wie am Freitag)“, erklärte er weiterhin.

Dollar verliert gegenüber dem Währungskorb

Der Dollar verlor gegenüber einem Währungskorb um 0,10 Prozent und steh bei rund 96,5. Die Nachricht, dass US-Generalstaatsanwalt William Barr erklärt hatte, dass der US-Sonderberater Robert Mueller keine Anhaltspunkte für eine Absprache zwischen Russland und dem Wahlkampfteam von Präsident Donald Trump gefunden hatte, hatte keinen Vorteil für die Währung gebracht. Der Dollar mit den höchsten Renditen in der G10 wird seit Monaten von Anlegern bevorzugt.

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