US-Dollar blüht wieder auf – wichtige Märkte stecken hingegen in schläfriger Phase


Auf den ersten Blick gibt es genug makroökonomische Nachrichten, um Währungen und Vermögensmärkte zu bewegen. Nachrichten über das Potenzial für einen Durchbruch in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China gaben asiatischen Aktien beispielsweise Anfang letzter Woche einen Anstoß.

Trotzdem ist der Dreimonats-Bereich des Euro gegenüber dem Dollar nach Angaben der Deutschen Bank nunmehr auf dem geringsten Stand, den er je hatte.

Jordan Rochester, Währungsanalyst bei Nomura, sagte, dass die unheimliche Ruhe „kein typisches Muster“ sei, wenn man bedenkt, dass die Rezessionsrisiken im gesamten Euroraum zunehmen. Er sagte jedoch auch: „Dies lässt sich durch die Verlagerung von der Fed zur Neutralität erklären“.

Diese schläfrige Phase reicht aus, um die Besorgnis der Banken und Handelshäuser für einen langsamen Ertrag im ersten Quartal zu rechtfertigen. JPMorgan hat bereits davor gewarnt, dass die Handelsumsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wahrscheinlich um einen „hohen Prozentwert“ fallen werden. Dies bringt jedoch Vorteile für Marktspekulanten.

Die niederländische Bank ING sagte, dass die indonesische Rupiah, der indische Rupie, der mexikanische Peso, der russische Rubel und der rumänische Leu in dieser Umgebung verlockend für Spekulationen mit hohen Erträgen und relativ geringem Länderrisiko sein könnten.

Dollar verzeichnete größten monatlichen Anstieg seit vier Monaten

Der Dollar konsolidierte am Montag, nachdem er den größten monatlichen Anstieg seit vier Monaten verzeichnet hatte, als die Anleger aufgrund der geringen Volatilität die Währung kauften, insbesondere gegenüber dem Yen.

Die Hoffnung, dass einige der wichtigsten Zentralbanken der Welt in diesem Jahr die Zinssätze anheben würden, ist in den letzten Wochen vor den aktuellen Konjunkturdaten verblasst. Einige Analysten erwarten nun in dieser Woche bei einer Sitzung der Europäischen Zentralbank eine neue Runde der Bankfinanzierung, die den Dollar aufwertet.

US-China-Handelskrieg

Die Woche endete mit einem positiven Ergebnis an der Wall Street. Die Aktien lagen im grünen Bereich, nachdem die chinesischen Hersteller und das US-BIP die Erwartungen über Nacht und in der vorangegangenen Sitzung übertroffen hatten. Das WSJ machte deutlich, dass Washington in Erwägung zog, die meisten, wenn nicht alle Sanktionen gegen chinesische Produkte aufzuheben, die seit dem vergangenen Jahr verhängt wurden. Es hieß: „Die Einigung nimmt Gestalt an“.

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