Euro sinkt mit der deutschen Geschäftsmoral – Chinas Geschäftsbanken verzeichnen Überschuss


Chinas Geschäftsbanken verzeichneten im Januar einen Nettoüberschuss an Devisengeschäften in Höhe von 81,8 Milliarden Yuan (10,7 Milliarden EUR). Das zeigten offizielle Daten.
Dies ist nach Angaben der staatlichen Devisenverwaltung der erste Überschuss seit sieben Monaten, verglichen mit einem Forex-Abwicklungsdefizit von 48,8 Milliarden Yuan im Dezember. Die Devisenkäufe von Banken beliefen sich im vergangenen Monat auf 1,23 Billionen Yuan, während der Umsatz 1,15 Billionen Yuan betrug, was einen Überschuss von 81,8 Milliarden Yuan zur Folge hatte.
Das Forex-Abwicklungsdefizit der chinesischen Banken belief sich im Jahr 2018 auf 56 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang um 50 Prozent gegenüber 2017.
Das Angebot und die Nachfrage auf dem Forex-Markt waren im Januar im Wesentlichen ausgeglichen. Die Preise der wichtigsten finanziellen Vermögenswerte stiegen, sagte der SAFE-Sprecher Wang Chunying, laut Xinhuanet.
„Die diesjährige Makro-Regulierung konzentriert sich auf antizyklische Anpassungen. Das Land verfolgt weiterhin eine proaktive Steuerpolitik und eine vorsichtige Geldpolitik, die das Vertrauen in die Märkte weiter stärkte und zur Stabilisierung des Forex-Marktes beitrug“, erklärte Wang.
Es wird erwartet, dass Chinas Wirtschaft in einem angemessenen Bereich bleibt, da das Land die strukturellen Reformen auf der Angebotsseite vertiefen und weiterhin eine umfassende Öffnung fördern wird, sagte sie und fügte hinzu: „Dies wird den Boden für einen stabilen Forex-Markt schaffen.“
Umfrage ergibt, dass die Geschäftsmoral in Deutschland weiterhin sinkt
Der Euro fiel am Freitag, nachdem eine Umfrage ergab, dass die Geschäftsmoral der Deutschen im auch sechsten Monat in Folge sank. Schwache Daten seit Januar haben die Unterstützung für den Euro untergraben, der gegenüber dem US-Dollar auf 1,1351 US-Dollar nach unten gedrückt wurde. Er erreichte am Mittwoch ein Zwei-Wochen-Hoch von 1,1371 USD, unterstützt durch Hoffnungen auf eine Lockerung des US-China-Handelskonflikts.
Analysten, die die Aussichten des Euro beurteilen, konzentrieren sich darauf, ob eine Verlangsamung des Wachstums in Europa länger dauern wird. Eine Umfrage am Freitag zeigte laut Reuters, dass die Geschäftsmoral im Februar im sechsten Monat in Folge in Deutschland, der Hauptquelle der europäischen Wirtschaft, gesunken ist. „Am Ende trägt vor allem die Aussicht auf den Wachstumstreiber Deutschland zur Unsicherheit hinsichtlich des EUR-Ausblicks bei“, sagte Esther Reichelt, Devisenstrategen bei der Commerzbank in Frankfurt.

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