Dollar gewinnt weiter


Der Dollar war gegenüber seinen Rivalen am Freitag leicht gestiegen und blieb auf dem besten Weg, erstmals seit Ende letzten Jahres wieder in mehreren aufeinanderfolgenden Wochen Gewinne  zu erzielen. Der Dollar stieg, während die Händler ansonsten überwiegend negative US-Wirtschaftsnachrichten verdauen mussten.

Das Ende der Woche brachte überwiegend negative Wirtschaftsdaten. Ein Industrieindex in New York übertraf die Prognosen der Ökonomen, während Handels- und Industriedaten unter den Erwartungen ausfielen.

Die Industrieproduktion – ein Maß für die Produktion in Fabriken, Minen und Versorgern – sank um 0,6% auf saisonal bereinigte 109,4 von 110,1 im Dezember, teilte die Federal Reserve mit.

Die größtenteils negativen Daten kamen einen Tag, nachdem die US-Einzelhandelsumsätze auf den niedrigsten Stand seit 2009 gefallen waren und bestärkte Prognosen, dass die Federal Reserve an der restriktiven Geldpolitik festhalten wird.

„Die US-Wirtschaftsdaten können einen besonders starken Einfluss auf die globalen Wirtschaftsaussichten und die Marktentwicklung haben, und eine Verschlechterung dieser Daten würde wahrscheinlich zu weiter verminderter Risikobereitschaft führen und dazu, dass der Devisenmarkt von der Aufwertung des Dollars in die Yen-Aufwertung wechselt“, so Daiwa Securities in einer Pressemitteilung.

HSBC berichtet von Kostenoptimierung bei der Einführung der Blockchain-Technologie

In einem ermutigenden Bericht über die Blockchain-Technologie berichtet der Finanzriese HSBC, dass er die Kosten für die Abwicklung von Devisengeschäften in seinem proprietären Blockchain-System gesenkt hat. In einem Gespräch mit Reuters gab HSBC an, dass seine Forex-Kosten für das FX Everywhere-System zwischen 3.500 und 5.000 Trades pro Tag deutlich gesunken sind.

Die Bank wickelt täglich Transaktionen im Wert von 350 Milliarden US-Dollar ab, so Mark Williamon, COO von FX Everywhere. Die Devisenkomponente hat seit Februar 2018 zu Handelswerten von 250 Mrd. USD geführt.

Der Bericht ist einer der wenigen, der tatsächliche Ergebnisse in diesem Bereich liefert, die über Betatests und begrenzte Risikopositionen hinausgehen.

„So langsam entwickelt sich eine Dynamik“, sagte Williamson zu Reuters. „Wir können nachweisen, dass dies kein einmaliger Beweis war, dass unser Konzept funktioniert und nicht nur ein oder zwei Trades damit funktioniert haben.“

HSBC wollte keine Daten zu den durch traditionelle Verfahren abgewickelten Forex-Geschäften liefern. Es wurde lediglich bekannt gegeben, dass die auf der Plattform abgeschlossenen Geschäfte nur einen „geringen“ Anteil hätten.

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