Öl und Blockchain revolutionieren den Markt – aufregende Aussichten für Investoren?


British Petroleum (BP) und Shell haben eine auf Blockchain basierende Ölhandelsplattform auf den Markt gebracht. Die Kryptowährung braucht möglicherweise noch einige Jahre, um sich durchzusetzen, aber einige der größten Unternehmen der Welt zeigen schon reges Interesse daran. Nun haben Shell und British Petroleum eine eigene Ölhandelsplattform ins Leben gerufen.

Die Plattform mit dem Namen „Vakt” bietet einen strafferen Rohstoffhandelsprozess, da der überflüssige Papieraufwand entfällt und der verbleibende Betrag zentralisiert wird.

Zu dem Konsortium, das von dieser Plattform bedient wird, gehören die globale Rohstoffhandelsgesellschaft Gunvor Group, der norwegische Energieversorger Equinor und die Energiehandelsunternehmen Koch Supply sowie Trading Mercuria Energy Group. Neben diesen sind auch eine Reihe von Banken beteiligt, darunter ING und ABN Amro.

Vakt und Komogo sind die beiden Komponenten der Plattform und es hört sich nach einer wirklich spannenden Sache an. Eren Zekioglu, leitender Angestellter der Gunvor Group erläutert: „Vakt ist der logistische Arm … Wenn ein Deal durch unser Buch der Rekorde abgewickelt wird, wird er durch Vakt getrieben.” Der finanzielle Arm wird unter dem Namen Komogo geführt. Zekioglu sagte weiter: „Die Verbindung mit Komogo ermöglicht den Zugang zu mehreren Banken.”

Außerdem wird die Plattform anfangs nur auf Öl aus der Nordsee beschränkt sein. Es ist jedoch zu hoffen, dass sich im Laufe der Zeit weitere europäische und auch amerikanische Produkteanschließen.

Blockchain findet im Energiesektor eine neue Heimat

Dies sind nicht die ersten großen Akteure im Energiesektor, die den Wert der Verwendung von Blockchain-Technologien zur Optimierung des Ölhandelsprozesses erkennen. Ondiflo ist eine amerikanische Lösung, die mithilfe der Ethereum-Blockchain bestimmte Aspekte des Ölfeldprozesses rationalisiert.

Joe Lubin, Mitbegründer von ConsenSys, der Tech-Firma hinter Ondiflo, sagt: „Als eines unserer ersten Unternehmen in der Öl- und Gasversorgungskette wird Ondiflo eine Lösung anbieten, bei der alle Betreiber und Dienstleistungsunternehmen von Digitalisierung, Automatisierung und dem nahtlosen Datenaustausch und der Unveränderlichkeit ihrer Datensätze profitieren können.”

Dabei geht es im Wesentlichen darum, den Order-to-Cash-Prozess auf allen Ebenen zu straffen, doch vollständig ist die Lösung nicht, denn der Prozess ist immer noch stark vom Papier abhängig.

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